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Nachrichten aus unseren Mitgliedseinrichtungen

Unsere Mitgliedseinrichtung Europäische Akademie Otzenhausen  (EAO) ist mit dem diesjährigen Preis des Weimarer Dreiecks ausgezeichnet worden.

In seiner Laudatio im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am 27. August 2020 in Weimar verdeutlichte der thüringische Staatssekretär Malte Krückels worum es ging: „Die Europäische Akademie Otzenhausen wurde vor allem ausgezeichnet für die Projekte, die sie in den letzten zehn Jahren mit Jugendlichen aus Frankreich, Polen und Deutschland durchgeführt hat“.

Insbesondere die Projekte „Peace, Alter! Europa, ein Friedensprojekt – und was noch?“ (2020) sowie „Freiheit und Toleranz in Zeiten von Migration und Terrorgefahr – was ist es und wert?“ (2019) wurden deutlich hervorgehoben.

Die Projekte stehen für das, was die Bildungsarbeit an der EAO gemäß ihrem Motto ´Europa entsteht durch Begegnung´ausmacht: Kennenlernen des anderen durch persönlichen und offenen Austausch, Entwickeln von gemeinsamen Zukunftsvisionen in krativen Projekten rund um die Frage:  Wo soll es hingehen in Europa?

Wir gratulieren unserer Mitgliedseinrichtung und allen Projektbeteiligten sehr herzlich zu diesem Erfolg!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Der Weimarer-Dreieck-Preisrdigt vorbildliche Aktivitäten bürgerschaftlichen Engagements im Rahmen von Projekten zwischen Frankreich, Polen und Deutschland. Dabei geht es darum, die Kontakte zwischen Jugendlichen aus diesen Ländern zu stärken und ihr gegenseitiges Vertrauen, Toleranz und Offenheit zu fördern. Das Weimarer-Dreieck selbst wurde im August 1991 von den damaligen deutschen, französischen und polnischen Außenministern gegründet mit dem Ziel, die Politik dieser drei Staaten abzustimmen und die nachbarschaftlichen Beziehungen zu stärken. Der gleichnamige Verein unterstützt diese Ziele in seiner Arbeit.

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 Unsere Mitgliedseinrichtung, das Europahaus Marienberg hat den Preis politische Bildung 2017 erhalten für das Projekt

„Überwachung galore – all eyes on you. Das gläserne Jahrhundert und wir als Bürger/-innen“.

Wir gratulieren unserer Mitgliedseinrichtung und allen Projektbeteiligten sehr herzlich zu diesem Erfolg!

Die Auszeichnung erfolgte am 15. Juni 2017 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern beim Bund in Berlin, an der mehr als 100 Vertreter/-innen aus Politik, politischer Bildung und Wissenschaft teilnahmen.

Im Rahmen des Projektes setzten sich 56 junge Europäer/-innen aus acht Ländern intensiv mit den Themen Demokratie, Internet, Überwachung und deren Wechselwirkungen auseinander. Ausschlaggebend für den Erfolg dieses Projektes, das die Jury zusammen mit drei weiteren Preisträgern aus einer Zahl von 69 Bewerbungen auswählte, war die Aktualität der Themensetzung, der Einsatz kreativer und innovativer Methoden sowie die Einbeziehung von Bürger/-innen und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern. So konnten die Teilnehmenden zum Beispiel durch einen kreativen Prozess wie den Bau von abschirmenden Alu-Hüten und CryptoPartys zur intensiven politischen Auseinandersetzung mit Themen wie Überwachung, Fake News, Hass-Mails und die zukünftige Gestaltung des Zusammenlebens aktiviert werden. Projektergebnisse sind ein Projekt-Blog mit Texten, Fotos und Videos sowie von Teilnehmenden selbst verfasste „Briefe an die Zukunft“.

Der Preis politische Bildung wird alle zwei Jahre mit wechselnder Themensetzung ausgeschrieben. Er wird vom Bundesausschuss Politische Bildung e.V. (bap) mit Unterstützung durch und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb vergeben.